Lernen Sie uns schon einmal kennen

Sicher fragen Sie sich, wer wir Ehrenamtlichen sind, die Palliativ- und Trauerbegleitung anbieten? Gern stellen wir uns Ihnen ein wenig vor und möchten Sie damit ermuntern, mit uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Vertrauen schenken. 

"Einfach da sein"

Ich habe einst als Krankenschwester und später als Leiterin eines ambulanten Pflegedienstes gearbeitet. Nun kann ich – im Rentenalter angekommen – ganz ohne Zeitdruck einfach da sein. Durch die Ausbildung zur ehrenamtlichen Palliativ – und Trauerbegleiterin habe ich mir weiteres "Rüstzeug" erworben. 

Meine persönliche Vorstellung vom Ehrenamt heißt:
Was möchten Sie, das ich für Sie tue? Gerade jetzt!

Barbara Plötner    

"Das Sterben ins Leben zurück holen" 

Durch erzählen erfuhr ich, dass es Menschen gibt, die sterbende Menschen begleiten. "Mutig", dachte ich und wurde neugierig, wie das wohl geht. 2005 begann ich mit den Ausbildungen zur Palliativ- und Trauerbegleiterin. Seither brenne ich für dieses Engagement, ich habe das Gefühl, angekommen zu sein. 

Neben der Begleitung habe ich mir zur Aufgabe gemacht, von unserer Tätigkeit zu erzählen und somit das Sterben wieder in unser Leben zurückzuholen. Jeder Mensch, der geboren wird, wird freundlich und behütet auf seinem Start ins Leben begleitet, warum sollen wir nicht genauso behütet und friedvoll sterben?
Darum zu ringen, dass sterben wieder „gesellschaftsfähig“ wird, das ist meine Berufung.
Carsta Thyrolf

"Ich habe hier Empathie gefunden"

Für mich war es das wirkliche Leben, welches mich vor vier Jahren von einem Tag auf den anderen mit der Endlichkeit unseres Daseins und mit einem langen Weg des Loslassens getroffen hat. Ich war selbst auf der Suche nach Hilfe, habe diese in einem Kreis von ehrenamtlichen Palliativ- und Trauerbegleitern gefunden und angenommen. Diese Empathie, die mir begegnet ist, hat mich bewogen, mich diesem Kreis anzuschließen.

Lebensqualität im Prozess des Sterbens annehmen, zulassen und achten sowie Würde bewahren – dabei möchte ich helfen.
Herbert Grönemeyer gibt uns mit auf den Weg: “Verlust ist wie eine Lupe, die einem noch mal vergrößert anzeigt, wie schön das Leben ist.“
Gabriele Wand

"Das Ehrenamt hat mich bestärkt"

Als ich vor 7 Jahren eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospiz- und Palliativbegleiterin anfing, tat ich das mit sehr gemischten Gefühlen. 

Würde ich mich mit diesem Thema wirklich offen auseinandersetzen wollen und können? Kann ich den Tod in meinem eigenen Leben und vor allem im Leben anderer ertragen?

Was macht es mit mir???

Schon die Ausbildung war ein spannender Weg zu mir selbst.

Die Konfrontation mit dem Thema nimmt die Angst und bringt die Lust auf das Leben. Es hat mich bestärkt und gewappnet, und seitdem widme ich dieser zwar schwierigen, aber auch unendlich schönen, bereichernden Tätigkeit im Ehrenamt.
Karin Ciesiolka

„Menschenwürde ist Sterbewürde“

In einigen Buchtiteln wie, „Leben bis zum Schluss“, Über das Sterben“, „In Ruhe sterben“, „Da sein bis zuletzt“, „Glücklich sterben?“, „Von der Chance, wesentlich zu werden“ und „Wie wir sterben lernen“ kommen Haltungen zum Ausdruck, die für mich als ehrenamtlicher Sterbebegleiter wichtig sind und Halt geben.

Meine Sehnsucht, dass jeder Mensch in Würde leben kann, mündet in der Hoffnung, dass jeder Mensch in Würde sterben kann. 

Dieses Ziel ist mein Antrieb für das ehrenamtliche Engagement bei der Begleitung Sterbender.

Stephan Lieb

"In solch einer schwierigen Zeit soll niemand alleine sein"

Die Bilder vom Leidenskampf meines totkranken Vaters werde ich wohl nie vergessen! Die letzten Wochen lag er auf der Palliativ-Station im Martha Maria Krankenhaus Dölau. Die Ärzte und Schwestern haben sich dort sehr rührend und einfühlsam um die totkranken Patienten gekümmert. Nicht alle von Ihnen haben jedoch Besuch erhalten. Und doch war da immer jemand zur Stelle. Dieses Dasein und die Empathie haben mich damals schwer beeindruckt.
Auch ich möchte  von Herzen etwas zurückgeben.
Tino Fischer 


Unsere Kooperationspartner

Die Freiwilligen-Agentur ist Ansprechpartner rund um ehrenamtliches Engagement in Halle und unterstützt uns bei der Ansprache von Freiwilligen.

Das ambulante Kinder- und Jugendhospiz Halle begleitet Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt ist. Unser Angebot richtet sich an das erkrankte Kind, die Eltern sowie gesunde Geschwister.

Wir sind ein erster Anlaufpunkt für Menschen in Sachsen-Anhalt, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Betroffenen, ihren Angehörigen und Freunden werden Hilfsmöglichkeiten, Beratung, Begleitung und Unterstützung vermittelt. 

So erreichen Sie uns

Kontakt

Telefon: 0176/ 601 82 953
 E-Mail: sterbebegleitung.halle@gmail.com

Adresse

Ehrenamt Palliativ- und Trauerbegleitung Halle-Saalekreis
Postanschrift:

Eislebener Str. 26
06126 Halle (Saale)

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